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Aktuelle Projekte

17. Oktober 2024 by

Category Aktuelle Projekte

Bis 1800 im Auftrag von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen erbaut und eröffnet, ist das Comödienhaus in Bad Liebenstein heute einer der ältesten Theaterbauten Thüringens. Mit dem angegliederten Badehaus bot es seinerzeit die Möglichkeit, Heilbäder und Kulturveranstaltungen in unmittelbarer Nachbarschaft wahrzunehmen. Nach massiven baulichen Eingriffen in den 1930er Jahren, in denen das Foyer und ein Großteil des Badehauses neu errichtet wurden, präsentiert sich das ursprünglich klassizistisch gestaltete Gebäude heute mit überwiegend schlichter Lochfassade und einem imposanten Mittelrisalit zum Vorplatz hin.

Die letzten umfassenden Sanierungsarbeiten fanden in den 1970er Jahren statt, weshalb heute an allen Gebäudeteilen Reparatur- und Erneuerungsbedarf besteht. Aufgrund des schlechten Zustandes musste 2006 ein Teil des Badehauses abgerissen werden. Die Abbruchkante ist bis heute nur notdürftig gesichert. Mithilfe von EU-Förderprogrammen soll das Objekt in den kommenden Jahren grundhaft saniert und für einen zeitgemäßen Betrieb modernisiert und in Teilbereichen umstrukturiert werden.

Im Austausch mit der Bauherrschaft, den beteiligten Fachplanern und der Landesamt für Denkmalpflege werden derzeit verschiedene Möglichkeiten zum Umgang mit dem Bestand und der Umsetzung der Anforderungen und Wünsche ausgelotet.

28. September 2024 by

Category Aktuelle Projekte

Bauliche Sicherungsmaßnahmen

Nach über 20-jähriger Geschichte von Verfall, Vernachlässigung und notdürftiger minimaler Sicherung wurde die historisch bedeutende Schloss- und Parkanlage in Reinhardsbrunn im Jahr 2021 in einem bisher bundesweit einzigartigen Verfahren enteignet. Im Anschluss betraute der Freistaat Thüringen unser Büro gemeinsam mit unserer Kollegin Dr. Anja Löffler mit der Planung erster Sicherungs- und Konservierungsarbeiten in Vorbereitung auf eine zukünftig anstehende denkmalgerechte Sanierung.

In einer ersten Etappe wurde mit kurzfristigen Sicherungsmaßnahmen der weitere Verfall aufgehalten: Mit Schwerpunkt auf den Gebäudehüllen wurden Schwachstellen der Dächer beseitigt und die Fassaden gegen Witterungseinflüsse und Vandalismus abgesichert. In Vorbereitung und parallel zu diesen Arbeiten erfolgten historische wie stoffliche Analysen zur Absicherung der erforderlichen Detailtreue und Nachhaltigkeit. Ziele dieser ersten Sicherungsmaßnahmen waren neben der Wiederherstellung der sicheren Begehbarkeit und der Beseitigung von Bauschäden an Dächern und Fassaden auch die Konservierung bedeutsamer Details der Raumfassungen. Für Belegstücke von Fassungen, Ausstattungen und weiteren Bauteilen konnte nach Sicherung des Marstalls ein Depotraum hergerichtet werden.

In einer zweiten Etappe der baulichen Konsolidierung der Anlage wurden die denkmalpflegerischen Sicherungen in Teilbereichen auf nutzungsneutrale Instandsetzungen erweitert. Begonnen wurde mit der Dachsanierung der Schlosskapelle und anschließenden Natursteinarbeiten an der Fassade sowie Sicherungen und Erneuerungen von Putz und Stuck im Innenraum. Zusätzlich erhielt die Kapelle eine neue Bodenplatte, die durch thermische Aktivierung den Substanzerhalt durch dauerhafte Temperierung langfristig verbessern und sicherstellen soll. Daneben wird der Anschlussbereich der Kirchgalerie, der funktionell eng mit der Kapelle verbunden ist, bearbeitet; hier werden die historisch zugehörigen Räumlichkeiten der Vorkapelle und Herzogsloge sowie die ursprünglichen verbindenden Treppenanlage für die Nutzbarkeit des Bereiches wiederhergestellt. Im Untergeschoss entstanden außerdem Technikräume, die eine unabhängige Inbetriebnahme der Kapelle zu Veranstaltungszwecken gewährleisten. Weitere Informationen zur Instandsetzung der Schlosskapelle finden Sie auf der entsprechenden Detailseite.

Durch regelmäßige Begehungen der Objekte im Zusammenhang mit den derzeitigen baulichen Maßnahmen können zusätzlich auftretende Schäden frühzeitig erkannt und behandelt werden. Im Zusammenspiel mit den baulichen Aktivitäten, den analytischen Arbeiten und der wissenschaftlichen Begleitung entstehen somit qualifizierte Grundlagen für die bevorstehende Revitalisierung der historischen Schlossanlage Reinhardsbrunn.

17. September 2024 by

Category Aktuelle Projekte

Am nördlichen Rande des Kurparks gelegen, stellt das Courdayhaus als ehemaliges Gesellschaftshaus einen wichtigen Baustein der Kur- und Badearchitektur von Bad Berka dar. Der klassizistische Bau, der bis 1825 unter Federführung von Clemens Wenzeslaus Coudray entstand, soll, wenn im kommenden Jahr der 250. Gebrtstag Coudrays gefeiert wird, wieder in altem Glanz erstrahlen. Dafür wurde unserer Büro mit der Planung und Bauüberwachung der Fassadensanierung sowie einzelnen baulichen Anpassungen im Innenraum beauftragt. Aufgrund des eingeschränkten Zeitrahmens ist eine Gesamtsanierung nicht möglich.

Nach restauratorischer sowie Materialuntersuchung und Abstimmungen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde wird nun zunächst der überkommene Putz erneuert, um anschließend die Farbfassung nach historischem Vorbild wiederherzustellen. Hierfür wurden im Vorfeld verschiedene Variantenuntersuchungen angestellt und eine finale Farbkonzeption durch den baubegleitenden Restaurator erstellt, die sich an den Befunden der klassizistischen Fassung orientiert. Die geplanten Maßnahmen im Innenbereich zielen darauf ab, die öffentlich zugänglichen Bereiche (Foyer, Treppenhaus, Saal) gestalterisch aufzuwerten und durch gezielte Eingriffe die Funktionstüchtigkeit im gesamten Gebäude zu verbessern.

21. August 2023 by

Category Aktuelle Projekte

Umnutzung der ehem. Kirschbaummühle Lichtenfels zu einem Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ)

Der markante Gebäudekomplex der Kirschbaummühle am Ufer des Mains im nördlichen Stadtgebiet von Lichtenfels besteht aus 3 Gebäudeteilen (Villa, Mühlen- und Silobau), die allesamt zwischen 1921 und 1932 errichtet wurden. Das große Bauvolumen ist seit geraumer Zeit von Leerstand gezeichnet. Ein Zusammenschluss von Stadt und Landkreis Lichtenfels, der Hochschule Coburg sowie Vertretern der regionalen Wirtschaft möchte das ändern und die ehemalige Mühle zukünftig mit einem Leuchtturmprojekt von überregionaler Bedeutung wiederbeleben: dem Forschungs- & Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien – kurz: FADZ.

Das Mühlengebäude soll als FADZ zu einem Anlaufpunkt für Austausch und Entwicklung zukünftsfähiger Verfahren, Technologien und Produkte umgestaltet werden, an dem sich Bildung, Forschung, Industrie und Handwerk gleichermaßen wiederfinden und synergetisch zusammenschließen. Dafür sind verschiedenste Labore und Werkstätten mit zugehörigen Büroarbeitsplätzen sowie Schulungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten zu schaffen, in denen neben Forschung und Fertigung auch die öffentliche Präsentation und theoretische wie praktische Vermittlung der neuesten Entwicklungen stattfinden können.

Zur Umsetzung dieser Ziele stehen umfangreiche Umbau- und Sanierungs- maßnahmen am Objekt an. Das FADZ versteht sich als wegweisendes Gesamtvorhaben, weshalb dabei für den gesamten Planungs- und Bauprozess sowie den späteren Betrieb ein deutlicher Fokus auf nachhaltigen Strategien liegt. Dazu zählt u.a. die Kontrolle unserer eigenen Arbeit mit dem Ziel der Klimaneutralität durch Aufstellung und regelmäßige Aktualisierung einer CO²-Bilanz. Das beispielhafte Projekt wird mit Mitteln des Landes und Bundes gefördert.

17. Mai 2022 by

Category Aktuelle Projekte

Die Herausforderung geht weiter…

Wie schon Teilprojekt I ist auch Teilprojekt II.1 Bestandteil der Gesamtmaßnahme: Sanierung Ensemble Schloss Friedenstein und herzoglicher Park in Gotha.

Das Projekt sieht die Sanierung und Instandsetzung der bisher unbearbeiteten Bereiche des Westflügels für eine spätere museale Nutzung vor. Weiterhin werden Teilbereiche des Westturmes und  Nordflügels hinsichtlich Statik, Brandschutz und Technischer Gebäudeausrüstung ertüchtigt.

Mit weiterem Baufortschritt des neuen Treppenhauses (TP I) konnten für das Teilprojekt II.1 umfangreiche Bauteilöffnungen in den Geschossen des Westflügels und des Westturms hergestellt werden. Ziel der Bauteilöffnungen war es, die Bauteilaufbauten exakt bestimmen, historische bauliche Änderungen nachzuvollziehen, sowie Schäden an der Bausubstanz lokalisieren und definieren zu können. In Verbindung mit eindringender Feuchte hat besonders der Echte Hausschwamm dem Schloss über die Jahre hinweg große Schäden zugefügt. So sind beispielsweise eine Vielzahl von Balkenköpfe und deren Auflager in den Außenwänden beschädigt oder zum Teil nicht mehr vorhanden; auch Unterzüge und Stützen müssen teilweise komplett ausgetauscht werden. Durch vergangene Umbauten kam es auch zur Umverteilung von Lasten, wodurch einige bereits geschädigte Bauteile zusätzlich beansprucht wurden. Zur Behebung dieser Mängel und Sicherung der historischen Bausubstanz sind langfristig aufwendige statisch-konstruktive Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Mit diesen Erkenntnissen aus den Bauteilöffnungen und mit Unterstützung der Fachplanung war es möglich, detailliert die Entwurfsplanung aufzunehmen. Als wichtiger Meilenstein konnte die Erstellung des Fördermittelantrages zum Ende des Jahres 2024 abgeschlossen werden.

19. März 2022 by

Category Aktuelle Projekte

Eine Herausforderung in Inhalt und Größe

Das auf Westturm und Westflügel begrenzte Teilprojekt I – Schloss, Teilbereiche Westflügel ist Bestandteil der Gesamtmaßnahme: Sanierung Ensemble Schloss Friedenstein und herzoglicher Park in Gotha. Das Teilvorhaben war erst nach der Auslagerung von Depot und Archivnutzung in das neu geschaffene Perthesforum möglich. Dennoch musste zwischen dem stark geschädigten Dach und den nicht weniger sanierungsbedürftigen Untergeschossen eine ganze Etage mit klassizistischen Raumkunstwerken berücksichtigt und gesichert werden, die weiter in musealer Nutzung bleibt. Neben der baulichen Konsolidierung waren ebenfalls die Ertüchtigung von Brandschutz und Barrierefreiheit durch den Einbau eines neuen Treppenhauses als Ziele gesetzt.

Die umfangreiche Dachsanierung des gesamten Westflügels und der Rohbau des neuen Treppenkerns konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Zwischenzeitlich ruhte die Baustelle. 2024 konnten die Arbeiten nun wieder aufgenommen werden und der Innenausbau beginnen: Angefangen mit den Trockenbauarbeiten wird nun, ausgehend vom Dach, Geschoss für Geschoss weitergearbeitet, sodass mit einer Fertigstellung bis 2025 gerechnet werden kann. Der Innenausbau stellte in der Detailplanung und Umsetzung eine besondere Herausforderung dar, da die zeitgenössischen Anforderungen an Brandschutz, Sicherheit und Gestaltung so umzusetzen und zu integrieren waren, dass sie dem denkmalgeschützten Objekt gerecht werden und eine ganzheitliche Lösung bilden.

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Architekturbüro Alexander Pfohl BDA
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